Bonjour et bienvenue à Bad Münstereifel!

Vom 8. Mai bis zum 14. Mai 2016 war wieder einmal eine Schülergruppe der 4ième des Collège Sainte-Marie aus Fougères zu Gast bei uns am St.-Angela-Gymnasium.

23 französische und 26 deutsche Schülerinnen und Schüler verbrachten eine Woche voller interessanter Entdeckungen, spannender Abenteuer und freundschaftlicher Erfahrungen.

 

Sonntag

Die Ankunft am Sonntagabend sorgte schon für die erste Verwunderung: Der Bus kam – nicht nur pünktlich, sondern zu früh! So blieben dann noch einige Stunden für das Einleben in den Gastfamilien.

 

Montag

Der Montag stand dann ganz im Zeichen des Kennenlernens. Nach der Begrüßung durch Herrn Helfer wurden die Gäste zunächst durch die Schule geführt, um sich anschließend auf den Weg in die Stadt zu machen. Im Rathaus wurden sie von einem Vertreter der Bürgermeisterin empfangen, der sogar Freikarten für das „Eifelbad“ mitbrachte. Anschließend gab es eine Stadtführung und die Gelegenheit zu individuellen Entdeckungen (nicht nur alte Häuser und Stadtmauern sind interessant, manchmal auch neue Geschäfte oder Eisdielen). Der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Spiel und Sport. Einige fleißige Helferlein hatten in der Sporthalle verschiedenste Angebote vorbereitet: Ballsportarten, Parcours-Elemente, Holzklötzchen (ja, auch für Dreizehn-bis Vierzehnjährige ergeben sich da durchaus Herausforderungen!).

 

Dienstag

Am Dienstag ging es dann mit allen, Franzosen und Deutschen, nach Bonn. Dort gab es einen ausführlichen Aufenthalt in der City (Kultur? Shopping? Eis?...) und anschließend einen Besuch im Haus der Geschichte. Die sportliche Komponente bestand aus einem Sprint vom Museum zur Anlegestelle des Schiffes, das die Gruppe nach Königswinter brachte. Sport genug? – Nein? – Nun gut, also noch ein Spaziergang auf den Drachenfels (ein kleiner Regenschauer brachte die notwendige Erfrischung) und dann weiter zum Waldfriedhof nach Rhöndorf. Dort wurde das Grab Konrad Adenauers besucht, der vor weit mehr als einem halben Jahrhundert mit Charles de Gaulle den Weg zur dauerhaften deutsch-französischen Freundschaft ebnete.

 

Mittwoch

Der Mittwoch brachte dann die „Normalität“: Schul- und Familienleben. Am Vormittag begleiteten die französischen Gäste ihre deutschen Partner in den Unterricht, danach bestand die Gelegenheit zu ganz individuellen Programmpunkten in der Familie oder in kleinen Gruppen.

 

Donnerstag

Wieder eine „große Fahrt“, wieder an den Rhein. Diesmal aber nur die Franzosen, und zwar nach Köln. Auch hier wurde die Innenstadt erkundet, es folgte eine Führung durch den Kölner Dom, und nach einer Mittagspause gab es (schon wieder!) Sport – zur Abwechslung aber in musealer Form. Der Besuch im Deutschen Sport- und Olympiamuseum war ein willkommener Mix aus Information und Bewegung.

 

Freitag

Man sagt ja immer, bei den Franzosen drehe sich alles immer nur ums Essen. Um dieses Vorurteil wenigstens ansatzweise zu schüren, besuchten unsere Gäste am Freitagvormittag das Freilichtmuseum in Kommern. Dort drehte sich alles ums Brot. Zuerst wurde in einem Workshop selber gebacken, und anschließend konnten die verschiedenen Ergebnisse vor Ort verkostet werden.

Nach einem freien Nachmittag folgte der (wenngleich wieder mit Essen verbundene) sentimentalste Programmpunkt: der Abschiedsabend. Die Gastgeber hatten ein buntes Fingerfood-Buffet vorbereitet, die Gäste unterhielten mit einigen leidenschaftlich vorgetragenen Sketchen und Liedern. Das Highlight war eindeutig die Darbietung von „On écrit sur les murs“ der Gruppe „Kids united“, das sich als Titelsong einer UNICEF-Kampagne seit vielen Monaten in den französischen Charts hält.

 

Samstag

Der Tag des Abschieds. Na ja, eigentlich war noch gar nicht so richtig „Tag“. Weil der Bus auf dem Heimweg noch eine Schülergruppe in den Niederlanden „einsammeln“ musste, war die Abfahrt auf eine unüblich frühe Zeit vorverlegt worden. Und trotzdem schafften es alle, pünktlich da zu sein. Zum obligatorischen Abschiedswinken stürmten die deutschen Schülerinnen und Schüler den Kreisverkehr (kein Problem um diese Uhrzeit…), und dann…?

 

Und jetzt…? – Jetzt freuen sich alle auf das Wiedersehen im Herbst, wenn es in die Bretagne geht und dort mindestens ebenso spannende und vielfältige Programmpunkte warten.

 

A bientôt! A la prochaine!

JM

 

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