Kammermusikabend am 14.11.2014

Eine gelungene Mischung aus Pop, Klassik und Kabarett boten die Interpreten unseres Musikabends. Schüler aller Jahrgangsstufen und die ehemalige Schülerin Thea Schubert gestalteten einen ungewöhnlich abwechslungsreichen Abend in der intimeren Atmosphäre des Neubau - Foyers. Es begann mit dem Elfentanz von Edvard Grieg. Das Klavierstück wurde von Benjamin Weiand, 6c gekonnt mit einer eher lyrischen Note vorgetragen. Zwei Pop-Stücke, einfühlsam gespielt von Michel Ehlker, bildeten eine moderne Ergänzung.

Ramona Zinken spielte auf der Gitarre zwei Stücke von Merz und Williams, die sie sehr professionell zu Gehör brachte. Jonas Kramer aus der 5b spielte aus der C-Dur Sonate KV 545 von W.A.Mozart das Andante. Alexander Kuball war mit einer Ballade von Burgmüller und „New Age“ von Marlon Roudette zu hören. Das Zuhören machte richtig Spaß.

Unsere ehemalige Schülerin Thea Schubert überraschte nicht mit der Querflöte, die ihr einen Preis bei „Jugend musiziert“ eingebracht hatte: Kabarett! Das war neu. Thea gab dem Sketch „Frühlingsgefühle“ von Bodo Wartke eine ganz eigene Note. Das Publikum fühlte sich schmunzelnd bis lachend gut unterhalten.

Es folgte nun die Blockflöte: Annika Schäfer spielte die „Badinerie“ aus der h-Moll Suite von Bach und – zusammen mit Lisa Brück –„ Moon River“ . Erinnerungen an Audrey Hepburn wurden wach.           Celinia Dodt spielte ein Allegretto von Diabelli auf dem Klavier. Das Violinduo Verena Bismor und Leonie Kessel folgte mit einem Duo von Jean P. Rameau.

Thea Schubert – nun auf der Querflöte – spielte einen Satz aus dem Flötenkonzert in D-Dur von Mozart. Begleitet von Frau Backes erreichte dieses Duo professionelles Niveau. Besonders das empfindsame ausdrucksstarke Zusammenspiel wusste zu begeistern. Patrick Kauls musizierte den „Zug der Zwerge“ von Edvard Grieg. Die an Zeichentrick erinnernden Stimmungsschwankungen in diesem schwierigen Klavierstück wurden deutlich herausgearbeitet und mit großer Energie dargestellt. Den Schluss bildete noch einmal Thea: „Ja Schatz“ von Bodo Wartke beschäftigte sie gleich dreifach: Als Ehepaar mit Verständigungsproblemen – sie spielte beide Rollen - und dann als eigene Klavierbegleiterin. Das war der ideale „Rausschmeißer“, und so ging man vergnügt nach Hause und dachte: „Schade, dass es schon vorbei ist“.