100 neue Angelanerinnen und Angelaner klopfen an die Tür

Am Mittwochnachmittag wurden am Erzbischöflichen Sankt-Angela-Gymnasium 100 neue Schülerinnen und Schüler in die 5. Klasse aufgenommen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst fanden die neuen Angelaner Gelegenheit, aufgeteilt auf vier Klassen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie ihre beiden Klassenlehrer kennenzulernen. Zu Beginn der Einschulung feierten Pfarrerin Judith Weichsel und Pfarrer Christian Hermanns  mit den erwartungsvollen Fünftklässlern und ihren Angehörigen einen ökumenischen Gottesdienst, in dessen Zentrum das Symbol der Tür stand. Pfarrer Hermanns bemerkte: „Die Türe zur Grundschule hat sich nun geschlossen, während euch die Tür zum Sankt-Angela-Gymnasium nun offensteht.“ Ausgehend vom Evangeliumstext des Gleichnisses vom Dieb, der sich anders als durch die Tür Zutritt zum Schafsstall verschafft, erzählte Pfarrerin Weichsel eine Geschichte vom Himmelstor. Diese habe weder ein Schlüsselloch, noch könne sie gewaltsam geöffnet werden: einzig dem freundlich Bittenden gewähre sie Zutritt. „Wir wünschen euch, dass ihr die vielen Türen mit Freundlichkeit im offenen Miteinander öffnen werdet, vor denen ihr im Laufe der nächsten Jahre stehen werdet“, schloss die Pfarrerin ihre Ausführungen. Jeder der frischgebackenen Gymnasiasten wurde einzeln gesegnet und erhielt anschließend einen Schlüssel, der an diese Form des Türen-Öffnens erinnern soll. In der Zwischenzeit spielte eine Instrumentalgruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen, die auch die Gemeindelieder begleiteten.Nach der Einteilung in die vier neuen Klassen machten sich die Jungen und Mädchen in ihren Klassenräumen miteinander bekannt und die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer erläuterten, wie die nächsten Schultage ablaufen werden. Währenddessen erhielten die Eltern durch Schulleiter Helfer weitere Informationen zum Schulleben am Sankt-Angela-Gymnasium. Für die „Neuen“ steht sie nun offen, die Türe des Sankt-Angela-Gymnasiums, durch die sie in den nächsten Jahren viele Male gehen werden.