„Der Parasit – oder die Kunst, sein Glück zu machen“

Lustspiel von Friedrich Schiller

 

Zum Inhalt

Immer die Beamten – wie häufig sind sie die Vorlage für eine Komödie. Auch heute werden wir dank der Nachrichten über Korruption, Plagiatsvorwürfe, Machtmissbrauch oder ähnliches in Beamten- und Politikerkreisen informiert.

Ein solcher ist Beamter ist Selicour, der Berater des neuen Ministers Narbonne. Er liebt es, sich nicht viel eigenständige Arbeit zu machen, sondern die Arbeit anderer für sich zu nutzen, um stets im rechten Licht zu stehen. Auf diese Weise profitiert er von Karl Firmin und dessen Vater, der viel zu bescheiden ist, um zu seinen Arbeitserfolgen zu stehen. Einzig sein Jugendfreund La Roche, der durch Selicour seine Stelle verloren hat, ist ihm ein Dorn im Auge, möchte dieser doch den Minister über den „wahren“ Selicour aufklären. Auch Karl Firmin sieht sich bedroht, denn er liebt die Tochter des Ministers, und gerade diese soll jetzt dem aufstrebenden Selicour versprochen werden. Wie kann man also einem derartigen Parasiten das Handwerk legen?  

"Der Parasit - oder die Kunst sein Glück zu machen" ist von Friedrich Schiller aus dem Französischen übersetzt und bearbeitet worden und zählt seitdem als sein Werk.

An Aktualität hat dieses Stück im Zeitalter von Skrupellosigkeit, Aufstiegsstreben, sozialem Status und Machtstreben nichts verloren.

 

 

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