"Liebe Jelena Sergejewna"

 

 

"Wir bitten um Verständnis, dass wir diese Inszenierung nicht für Zuschauer unter 16 Jahren empfehlen können!"

Huch? Ein solcher Hinweis im Programmheft eines Schülertheaters ist doch eher ungewöhnlich. In diesem Fall sollte man den Rat allerdings beherzigen, denn in der Aufführung der Theater-AG "Tapetenwechsel" des St.-Angela-Gymnasiums ging es ans Eingemachte.....

schrieb Carolin Bietzker im Kölner Stadtanzeiger

Möchten Sie mehr erfahren? Dann lesen Sie den vollständigen

Bericht im Kölner Stadtanzeiger

 

Inhalt

Alles beginnt unscheinbar. Vier Schüler, kurz vor dem Ende ihrer Schullaufbahn stehend, besuchen am Abend nach den Abschlussprüfungen ihre Mathematiklehrerin. Sie wollen ihr zum Geburtstag gratulieren, schenken ihr Blumen und teure Kristallgläser, benehmen sich zuvorkommend. Doch es dauert nicht lange, bis sich der eigentliche Grund des Besuches offenbart: Sie wollen den Schlüssel - den Schlüssel zum Schultresor, in dem die missratenen Prüfungen liegen. Es geht für sie um alles, die Noten bedeuten die Zukunft. Doch die Lehrerin weigert sich beharrlich. In einem Netz aus kaltblütiger Erpressung und bestechender Angst verspinnt sich die Nacht zu einem psychischen Gefecht. Heile Welten werden gebrochen und die Aggressionen steigen weiter...

Die Autorin

Ljudmila Rasumowskaja, Jahrgang 1946, beginnt nach einer Schauspielausbildung und dem Studium am Leningrader Institut für Theater, Musik und Film Ende der siebziger Jahre, selbst Theaterstücke zu schreiben. Obwohl ihr gesellschaftskritisches Werk "Liebe Jelena Sergejewna" 1982 kurz nach der Uraufführung verboten wird, bleibt der Welterfolg nicht aus. Sie lebt heute in St. Petersburg und gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Autorinnen Russlands.

 

zurück

Bildergalerie