Unsere Schulgeschichte basiert auf einer über 400-jährigen Bildungstradition


Anno Domini 1594 stiftete die Münstereifeler Bürgerin Margaretha Lynnerieein Institut zur Mädchenerziehung und legte damit den Grundstein zu einer alle Wechselfälle der Geschichte überstehenden privaten Bildungsanstalt.


Schwestern des ebenfalls im 16. Jahrhundert von Angela Merici gegründeten und sich durch zahlreiche Klostergründungen weit verbreitenden Ursulinenordens übernahmen später die Stiftung. Sie unterhielten die Mädchenbildung über 350 Jahre - ab dem Schuljahr 1957/58 als "Neusprachliches Gymnasium für Mädchen"- bis zum Ende der 60-er Jahre des 20. Jahrhunderts.


Übernahme durch das Erzbistum Köln
Im Jahre 1969 wurde die Schule vom Erzbistum Köln übernommen und befindet sich bis heute in dessen privater Trägerschaft. Mit dieser Übernahme begann die Koedukation der Internatsschule. Das ebenfalls übernommene St.-Angela-Internat der Ursulinen und das seit 1856 bestehende Erzbischöfliche Jungeninternat (Konvikt) in Bad Münstereifel arbeiteten fortan zusammen. Das "Private Erzbischöfliche St.-Angela-Gymnasium für Jungen und Mädchen" bot nun sowohl Internatsschülern als auch Schülern der Umgebung von Bad Münstereifel seine schulischen Dienste an.


Umzug in den Sittardweg
Im September des Jahres 1977 bezog das Gymnasium mit der offiziellen Einweihung des neu errichteten Schulgebäudes und -geländes seinen jetzigen Standort am südlichen Rande des historischen Stadtkerns von Bad Münstereifel. Im Jahr 1995 wurden Mädchen- und Jungeninternat zusammengelegt und schließlich 1997 auf Beschluss des Erzbistums Köln geschlossen. Gegenwärtig bietet das Private Erzbischöfliche St.-Angela-Gymnasium in Bad Münstereifel seinen ca. 800 Schülern mit 51 Lehrern aller Fachrichtungen eine breite Palette von Ausbildungsmöglichkeiten aus allen Fachrichtungen an.


Neubauten
Im November 2002 wurde mit dem Bau einer schuleigenen Kapelle und der Errichtung eines zusätzlichen zweigeschossigen Klassentraktes begonnen. Im Januar 2005 wurde die neue Kapelle durch den Erzbischof eingeweiht und das neue Schulgebäude seiner Bestimmung übergeben.


Die Neubauten stellen eine notwendige und sinnvolle Ergänzung des bisherigen Raumangebotes dar. Die Kunst-, Musik- und Informatikbereiche erfuhren dadurch eine grundlegende Modernisierung.